Willkommen bei Wolford With Women! Wir möchten im Rahmen dieser Initiative einen Raum für bestärkende Geschichten zur Unterstützung und Ermutigung von Frauen auf der ganzen Welt schaffen.

Das ganze Jahr über werden wir sowohl Figuren aus der Vergangenheit als auch zeitgenössische Frauen vorstellen, um ihre Geschichten zu feiern.

Wir glauben, dass wir, einen ersten Schritt machen, um Frauen darin zu stärken, die Herausforderungen ihres Alltags zu meistern, indem wir Frauen eine Stimme und einen Raum geben, um ihre bemerkenswerten Erfahrungen zu teilen. Wir wollen die Gleichberechtigung der Geschlechter unterstützen, indem wir diesen Geschichten ihrer gelebten Erfahrungen zuhören und daraus lernen.

Seit über 70 Jahren unterstützen wir Frauen dabei, sich frei zu bewegen und sich großartig zu fühlen. Jetzt ist es an der Zeit, unseren Einsatz für die Gleichberechtigung erneut zu bekräftigen. Wir hoffen, dass wir die Gesellschaft durch diese Plattform diesem Ziel einen Schritt näher bringen können.

Dieses Projekt wird durch den Autor und Journalisten Carmelo Abbate ermöglicht. Er war viele Jahre der Sonderkorrespondent des wöchentlichen Magazins Panorama. Jetzt ist er Gründer des digitalen Multimediaprojekts „Storie degli Altri“ (Geschichten der anderen), das sich über verschiedene innovative Kanäle präsentiert: soziale Netzwerke, Internetseiten, Bücher, Podcasts, Videos, die innerhalb von anderthalb Jahren auf ganz natürliche Weise eine Community mit einer halben Million Frauen erreicht haben.

SARAS MUT!

"Wir setzen uns unsere eigenen Grenzen"

Sara ist 25 Jahre alt, lebt in der Provinz Brescia, arbeitet als Innenarchitektin und fährt auf Wettbewerbsniveau Snowboard.
Die Meningokokken konnten ihren Kampfgeist nicht brechen und sobald sie mit ihren Beinprothesen umgehen konnte, schnappte sie sich ihr Snowboard und fuhr die Skipiste hinunter, vor den ungläubigen Augen ihrer Eltern. Sara ist oft hingefallen, wieder aufgestanden, hat ihr Gleichgewicht verloren und ist immer und immer wieder aufgestanden. Auf dem Snowboard und im Leben.
Sara Baldo ist eine starke, ausdauernde und ironische Frau. Eine Frau, die beschlossen hat, nicht den Mut zu verlieren, sondern nach vorne zu schauen.
Sie hat die Grenzen überwunden, die das Leben ihr gesetzt hat, sie hat an sich geglaubt und erkannt, dass es nichts gibt, das sie nicht schaffen kann. Mit ihrem strahlenden Lächeln zeigt sie allen ihren Lebenswillen.

SARAS MUT!

"Wir setzen uns unsere eigenen Grenzen"

Sara ist 25 Jahre alt, lebt in der Provinz Brescia, arbeitet als Innenarchitektin und fährt auf Wettbewerbsniveau Snowboard.
Die Meningokokken konnten ihren Kampfgeist nicht brechen und sobald sie mit ihren Beinprothesen umgehen konnte, schnappte sie sich ihr Snowboard und fuhr die Skipiste hinunter, vor den ungläubigen Augen ihrer Eltern. Sara ist oft hingefallen, wieder aufgestanden, hat ihr Gleichgewicht verloren und ist immer und immer wieder aufgestanden. Auf dem Snowboard und im Leben.
Sara Baldo ist eine starke, ausdauernde und ironische Frau. Eine Frau, die beschlossen hat, nicht den Mut zu verlieren, sondern nach vorne zu schauen.
Sie hat die Grenzen überwunden, die das Leben ihr gesetzt hat, sie hat an sich geglaubt und erkannt, dass es nichts gibt, das sie nicht schaffen kann. Mit ihrem strahlenden Lächeln zeigt sie allen ihren Lebenswillen.

Valentina Tereshkova

Das ist Valentina. Sie wurde 1937 in Bol’šoe Maslennikovo, Russland, geboren. Ihre Eltern erwirtschaften ihr karges Einkommen als Bauern. Valentina ist zwei Jahre alt. Ihr Vater zieht in den Krieg und kehrt nicht wieder zurück.

Ihre Mutter packt ihre Sachen und geht mit ihr und ihren zwei Brüdern in die Stadt. Valentina muss schnell erwachsen werden, das Haus putzen, kochen, abends lernen, wenn alle anderen schon im Bett sind.

Sie ist 17 Jahre alt, schuftet in einer Fabrik und wenn ihre Schicht vorbei ist, ist sie so müde, dass sie nicht klar denken kann. Sie weint vor Wut, dieses Leben macht sie kaputt. Valentina greift nach den Sternen, sie will mehr.

Es ist 1955. Sie läuft die Straße entlang, bleibt stehen, reibt sich die Augen, fokussiert. Da ist etwas, da oben, in den Wolken! Etwas, das näher kommt, größer wird. Es ist ein Mann, mit Seilen an etwas befestigt, das wie eine riesige Muschel aus Stoff aussieht. Valentina sieht gebannt zu. Ihr läuft ein Schauer über den Rücken, ihre Beine machen sich selbstständig und laufen direkt zu dem Fliegerclub der Stadt. Ohne ihrer Mutter davon zu erzählen, meldet sie sich für einen Kurs zum Fallschirmspringen an. Sie geht zu dem Kurs, zieht den Anzug an und setzt den Rucksack auf, steigt ins Flugzeug und springt. Sie fühlt sich frei, schwerelos, glücklich. Sie will mehr. Valentina trainiert heimlich, ihre Mutter findet es heraus und sieht in den Himmel. Meine liebe Tochter, hast du jemals eine Fabrikarbeiterin in den Wolken gesehen?

Es ist 1961. Yuri Gagarin ist der erste Mann im Weltall. Während Russland feiert, ist Valentina wütend. Warum keine Frau? Sie meldet sich für die Ausbildung zur Kosmonautin an, ihre Mutter verzweifelt. Valentina beginnt mit der Ausbildung. Isolation, Zentrifugalkraft, Dekompressionskammer, viel Theorie. Es ist harte Arbeit. Valentina beißt die Zähne zusammen, sie ist nicht die beste im Kurs, doch sie profitiert von ihrer Erfahrung im Fallschirmspringen.

Es ist der 16. Juni 1963. Valentina Tereškova zieht ihren Raumanzug an, steigt in die Raumkapsel, hält ihren Atem an, hört die Startexplosionen der Maschinen und schon fliegt sie zu den Sternen. Sie schaut aus dem Fenster. Siehst du, Mutter, deine Tochter, die Fabrikarbeiterin, ist als erste Frau in der Geschichte ins Weltall geflogen.

 
 

W-Rib Crop Top black/ash

€ 110,00
Jetzt kaufen
 
 

Estelle Shine Leggings silver

€ 250,00
Jetzt kaufen
 
 

Luna String Body black/silver

€ 180,00
Jetzt kaufen
 
 

Luna Leggings black/silver

€ 150,00
Jetzt kaufen

JOSEPHINE BAKER

Das ist Josephine. Sie wurde 1906 in St. Louis, USA, geboren. Ihr Vater war ein verarmter Musiker, der von Stadt zu Stadt zog, bis er eines Tages nicht mehr zurückkehrte. Ihre Mutter arbeitete hart.

Josephine ist acht Jahre alt, sie zieht in zerschlissener Kleidung durch die Straßen, singend, mit ihren Händen und Füßen schwingend. Passanten machen ihr Komplimente, geben ihr etwas Geld. Josephine läuft aufgeregt nach Hause. Mama, ich werde Tänzerin und ich werde dir viele Geschenke kaufen. Sie bekommt eine Ohrfeige. Hör auf, Quatsch zu erzählen und mach dich an die Arbeit!

Josephine ist Hausmädchen in einem Haus von weißen Leuten. Ihre Besitzerin behandelt sie wie einen Hund. Sie beleidigt sie, schlägt sie, und wenn Josephine einen Fehler macht, wird ihre Hand über das Feuer gehalten. Josephine weint vor Wut. An diesem Abend geht sie nach Hause, sieht ihr Mutter todernst an und fordert sie heraus. Ich werde nie wieder jemandes Sklavin sein. Sie arbeitet an Straßenecken, singt und tanzt für Kleingeld. Sie fühlt sich frei.

Sie ist 13 Jahre alt. Ein Clubbesitzer lässt sie in seinem Nachtclub tanzen. Ihre Mutter kommt, um sie zu sehen, und sagt ihr am Ende, dass sie sie lächerlich findet. Josephine gibt nicht auf. Sie tritt jeden Abend auf. Sie kann sich die Tanzchoreographie nicht merken, aber macht immer weiter. Sie improvisiert, schwingt ihre Hüften, sie macht das Publikum verrückt.

Es ist 1925. Als Josephine eine Tour in Paris angeboten wird, packt sie sofort ihre Sachen. Hinter den Kulissen des Théâtre des Champs-Elysées trägt sie einen Hula-Rock aus Bananen. Der Vorhang geht auf, die Musik beginnt. Josephine schwingt sich in einen verrückten Charleston-Tanz und verschlägt allen die Sprache. Ab da ist sie als die Schwarze Venus bekannt. Ganz Europa liegt ihr zu Füßen, mehr als eintausend Männer halten um ihre Hand an, einer begeht Selbstmord, zwei duellieren sich. Ihr barbusiger Tanz ist faszinierend, verführerisch und Anlass für einen Skandal. In Amerika sieht man sie als Unruhestifterin, doch man kann sie nicht mehr länger ignorieren, die Öffentlichkeit feiert sie. Josephine weigert sich, in Clubs aufzutreten, in denen farbige Menschen keinen Zutritt haben.

Es ist 1947. Sie heiratet einen Dirigenten, kauft ein Schloss in Frankreich, adoptiert 12 Kinder. Sie nimmt an Protestmärschen neben Martin Luther King teil, tanzt gegen Rassentrennung und Rassismus. Josephine Baker ist eine Diva, eine Göttin, ein in Lumpen gekleidetes, kleines Mädchen, das sich nach Freiheit sehnt.

 
 

Buenos Aires String Body sahara

€ 177,00
Jetzt kaufen
 
 

Luxe 9 Control Top Tights honey

€ 27,00
Jetzt kaufen
 
 

Individual 10 caramel

€ 31,00
Jetzt kaufen

Marlene Dietrich

Das ist Marie Magdalene. 1901 in Berlin, Deutschland, geboren. Ihre Mutter setzt auf eine eiserne Faust, viel Bildung und wenig Freizeit. Sie bringt ihr bei, sich zu gut zu kleiden und ihr Äußeres zu pflegen. Marie Magdalene ist vier Jahre alt. Sie spielt Violine und Klavier. Sie ist ein exzentrisches Kind.

Sie sieht sich selbst im Spiegel an und sagt laut ihren Namen. Er hört sich nicht echt an, er gefällt ihr nicht. Marlene klingt viel besser. Sie möchte, dass alle sie so nennen.

Sie wächst auf. Das kleine Mädchen mit den Zöpfen entwickelt sich zu einer Frau, die weiß, was sie will.

Marlene singt und tanzt in Berliner Kabaretten. Ihre langen, sinnlichen Beine und die rauchige Stimme faszinieren nicht nur das Publikum. Sie wird von der Kinobranche entdeckt.

Sie lässt sich darauf ein, jedoch unter der Bedingung, dass es nach ihren Vorstellungen läuft. Sie kommt in einem Herrenanzug, Zylinder und mit einer Zigarette zwischen ihren Lippen ans Set. Sie ist frech und vieldeutig. Sie überzeugt und fasziniert mit ihrer Erscheinung.

Der Film „Der blaue Engel“ öffnet ihr die Türen nach Hollywood. Sie ist 28 Jahre alt. Marlene Dietrich präsentiert sich als Diva, das wird zu ihrer Rüstung, in der sie sich sicher fühlt.

Sie färbt ihr Haar blond, hat dünne Augenbrauen und lässt sich Backenzähne entfernen, damit ihr Gesicht schmaler aussieht. Nichts wird dem Zufall überlassen.

Sie heiratet, bekommt eine Tochter, zieht sie groß, beschützt sie, will sie ganz für sich alleine, doch die Rolle der Ehefrau liegt ihr nicht. Die Arbeit steht an erster Stelle.

Es ist 1930. Der Film „Marokko“ wird veröffentlicht. Marlene singt in einem Frack, verlässt die Bühne und küsst eine Frau auf den Mund. Für die Presse ist es ein Skandal, sie lächelt dazu. Das bin ich, nehmt mich so oder lasst es. Niemals akzeptiert sie Einschränkungen, ist nie bereit für Kompromisse.

Es sind die Fünfziger. Männer und Frauen in ihrem Bett, sie kommen und gehen, niemand bleibt.

Der Alkohol hilft ihr, gegen die Einsamkeit anzukämpfen. Sie trinkt, aber sie ist keine Säuferin.

Es ist 1972. Marlene ist in London für eine Show. Beim Verlassen der Bühne stürzt sie. Es ist Zeit, dass der Vorhang zum letzten Mal fällt.

Sie zieht sich in ihr Pariser Zuhause zurück, legt die Diva ab und stirbt im Stillen. Ihr einziger Wunsch war es, in Berlin beigesetzt zu werden, bei ihrer Mutter. Denn wenn ich bei ihr bin, kann mir nichts passieren.

 
 

London Effect Body white

€ 252,00
Jetzt kaufen
 
 

Baily Hose black

€ 277,00
Jetzt kaufen
 
 

Twenties Tights black

€ 31,00
Jetzt kaufen
 
 

Aphrodite Body pink sky

€ 225,00
Jetzt kaufen

 

WOLFORD WITH WOMEN

Geschichten zur Ermutigung

Folge 1

WOLFORD WITH WOMEN

Geschichten zur Ermutigung

Folge 1

About Carmelo Abbate

Carmelo Abbate ist ein italienischer Journalist, der viele Jahre als Sonderkorrespondent für die Wochenzeitschrift Panorama gearbeitet hat. Carmelo leitete kritische Untersuchungen als Undercover-Reporter, besonders zu sozialen und wirtschaftlichen Themen, illegaler Immigration und Skandalen der katholischen Kirche. Er hat bei Mondadori zehn Bücher veröffentlicht, von denen einige die Aufmerksamkeit der Medien auf der ganzen Welt erregt haben. Sein Buch „Sex und der Vatikan, ein Bericht über die verborgenen Seiten der Kirche“ wurde in Frankreich zu einem Bestseller. Er ist ein aufmerksamer Beobachter der Nachrichten und aktueller Themen und als Fernsehkommentator für Mediaset Networks tätig. Seine wertvollen Erfahrungen und der Wunsch danach, sich den Herausforderungen unserer Zeit zustellen, ließen ihn den großen Sprung wagen: Er kreierte Stories of Others, eine neue digitale Plattform, die durch das Erzählen von realen Geschichten die öffentliche Aufmerksamkeit auf große gesellschaftliche Themen lenken möchte. Seiten auf Instagram, Facebook, Youtube, TikTok, Twitch sind zu einem neuen digitalen Kanal geworden, der unzählige innovative Formate und Inhalte bietet.

Stories of Others sind Geschichten, die andere Menschen bestärken sollen. Sie sind etwas wert, für alles, was Sie im Alltag tun, außerhalb des Scheinwerferlichts, für Ihre Entscheidungen, Ihre Wünsche, Ihre erbrachten Opfer, Ihre Ziele, Ihre kleinen und großen Erfolge. Jede Geschichte ist ein starker, motivierender Antrieb. Wie auch immer der Weg aussieht, die Ankunft ist immer positiv: Das Licht am Ende des Tunnels macht Mut, strahlt für all jene Optimismus und Stärke aus, die die Geschichte lesen und eine ähnliche erleben. Stories of Others hat eine besondere Mission: eine bessere Welt zu schaffen.

Stories of Others